Weg Vom Kirchturmdenken

Weg Vom Kirchturmdenken

Der Ausdruck „Weg vom Kirchturmdenken“ drückt die Idee aus, dass man nicht nur auf die eigenen Interessen oder die begrenzten Perspektiven einer einzelnen Gruppe oder Organisation achten sollte, sondern vielmehr einen breiteren Blick auf die Welt und ihre Vielfalt haben sollte.

Ursprünglich wurde der Ausdruck in Bezug auf die Tendenz verwendet, dass Kirchengemeinden sich ausschließlich auf ihre eigenen Angelegenheiten und Interessen konzentrieren, anstatt sich mit den Bedürfnissen und Herausforderungen der Gesellschaft insgesamt auseinanderzusetzen.

Heutzutage wird der Begriff jedoch in einem breiteren Kontext verwendet, um auf jedes Denken oder Verhalten hinzuweisen, das von Engstirnigkeit, Egoismus oder begrenzter Sichtweise geprägt ist. „Weg vom Kirchturmdenken“ bedeutet, sich von engen Grenzen zu befreien und offen für neue Ideen, Perspektiven und Möglichkeiten zu sein.

Es ermutigt dazu, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, andere Meinungen und Sichtweisen zu respektieren und nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, die das Wohl aller im Blick haben. Indem man sich von engstirnigem Denken löst und ein breiteres Verständnis und Mitgefühl entwickelt, kann man dazu beitragen, eine offene, tolerante und kooperative Gesellschaft aufzubauen.